20260620 Tag am Wasser 1
1. Arbeitstag an der Suhre 20. Juni 2026
Es ist wieder so weit, der erste Arbeitstag in diesem Jahr steht vor der Tür. Bei besten Äusseren Voraussetzungen treffen wir uns am gewohnten Standort bei der Gründelbachbrücke. Zum Start in den Tag gibt es wie immer Kaffi und Gipfeli. Heute haben wir auch noch zwei Gäste Stefan und Gaby. Mit ihnen wird ein Teil von uns die sogenannten Futterkörbe (weitere Infos dazu findest du hier) in der Suhre platzieren. Wir haben beschlossen, dass wir damit mal einen Versuch machen, weil wir schon sehr viel Gutes gehört haben, darüber.
Nach dem morgendlichen Kaffee werden die beiden Gruppen eingeteilt, die eine geht die Körbe platzieren und die andere wird oberhalb unserer Brötlistelle Bäume und Äste zurückschneiden.
Die Standorte für die Körbe haben wir bei einem vorherigen Termin schon ausgesucht und bestimmt. Zügig geht’s voran und schon bald stehen wir im Wasser und bohren die Löcher für die Verankerung des ersten Korbes. Stefan ist sehr gut ausgestattet mit Akku-Schlagbohrer und allem, was dazu benötigt wird. Die Körbe hat Stefan schon vorgängig mit Biostroh befüllt, so dass wir sie jetzt an einer Kette in der Suhre versenken können. Mit einem Stein beschwert bleiben sie von Anfang an an der richtigen Position. Die Arbeiten gehen gut voran, so dass wir gegen Mittag fertig werden und zu den anderen stossen, um sie zu unterstützen. An dieser Stelle auch wieder ein Danke an Walti der die Maschinen zur Verfügung stellt.
Die Sonne brennt vom Himmel und wir sind froh ist gleich Mittag für die wohlverdiente Pause. An der Brötlistelle wartet ein kühles Bier und die Sandwiches auf uns. Wir haben die 30 Grad Marke schon überschritten, baden wäre jetzt angenehmer als wieder mit der Motorsäge die Suhre zugänglicher zu machen. Schön ist es, dass wir auch am Nachmittag auf die Unterstützung von Gaby und Stefan zählen können. Es ist nicht selbstverständlich und wir freuen uns darüber, man sieht auch dass sie wie wir die Bäche und Flüsse lieben. Der Hitze geschuldet beenden wir unsere Arbeiten um halb Vier und bereiten das Feuer vor. Es gibt etwas Fleischiges vom Rost, was Dany organisiert hat. Erwähnenswert sind auch alle Salate und Desserts die die verschiedenen Mitglieder und Gaby mitgebracht haben, danke nochmals dafür. In dieser geselligen Runde lässt es sich doch gut Essen, Trinken und fachsimpeln über vergangene und ausstehende Unternehmungen mit oder ohne Fliegenrute. In diesem Sinne allen einen schönen Sommer und auf bald bei unserem Tripp nach Österreich an die Trisanna.
Für den Bericht, Martin
Ergänzung: Vielen Dank an Martin und Dany für die Organisation und allen Helfern und Helferinnen, sowie Gaby und Stefan, Grossartig. Viele Grüsse aus Irland vom Präsi
Eine Kontrolle eines Korbes nach nur drei Wochen, zeigte bereits ein sehr positives Bild, hunderte von verschiedenen Makrozoobenthos befanden sich im Stroh.
Hier gibt es ein Video von dieser Kontrolle:
